Grußwort Obermeister Klages

Ralf Klages
Ralf KlagesObermeister

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,

als Ausrichter des 139. Landesverbandstages des Maler- und Lackiererhandwerk Schleswig-Holstein freuen wir uns sehr, Sie alle in Mölln im schönen Kreis Herzogtum Lauenburg begrüßen zu dürfen.

Auch in diesem Jahr ist der Landesverbandstag Höhepunkt der gemeinsamen Innungsarbeit des Landes Schleswig-Holstein. Von List bis Lauenburg haben die Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, sich mit Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie vielen anderen wichtigen Personen zu treffen und auszutauschen.
Die wirtschaftliche Situation ist im Allgemeinen immer noch sehr positiv zu bewerten.
Gerade deshalb ist es umso wichtiger, Nachwuchs zu gewinnen und unseren schönen Beruf für die Jugend interessanter zu machen.

Ich glaube, hier sind wir auf einem guten Weg. Um nur ein paar Punkte zu nennen: Unsere gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem BBZ Mölln, Schüleraustausch, Leistungswettbewerb oder auch Azubi-Knigge.

Aber auch andere Themen müssen behandelt werden. Die Datenschutz-Grundverordnung oder das immer noch drohende Fahrverbot für Dieselfahrzeuge sowie die Veränderungen der VOB. All das sind Themen, die uns zurzeit beschäftigen.

Unser Handwerk ist auf dem richtigen Weg in die Farben „Frohe“ Zukunft, durch neue
schadstoffarme Produkte und innovative Technologien.

Als Obermeister der gastgebenden Innung möchte ich es nicht versäumen, allen unseren Dank auszusprechen, die bei den umfangreichen Vorbereitungsarbeiten ihren Anteil geleistet haben. Ganz besonders möchte ich mich auch bei allen Sponsoren bedanken, deren großzügige Unterstützung diese Veranstaltung erst ermöglicht hat.

Wir freuen uns auf einen schönen und interessanten Landesverbandstag .

Ralf Klages
Obermeister

Grußwort der Stadt Mölln

Jan Wiegels
Jan WiegelsBürgermeister
Jan Frederik Schlie
Jan Frederik SchlieBürgervorsteher

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns sehr, dass der 139. Landesverbandstag der Maler und Lackierer in diesem Jahr in unserer schönen Stadt Mölln stattfindet und begrüßen Sie recht herzlich dazu.

Von einem Handwerker, der seine Arbeit gut ausführt, und – wichtiger noch- sie vorher genau vorausdenkt, plant und organisiert, so dass sie vor Ort zügig und reibungslos abläuft, heißt es zu Recht : „ Der versteht sein Handwerk!“.

In Ihrem Fall  gehört dazu auch die Beratung, das Einschätzen der Wirkung der Farben und die exakte Ausführung der Arbeiten.

Farben sind vielfältig, greifen Stimmungen auf und sind im ständigen Wechsel. Nicht nur der Farbtrend sondern auch die unterschiedlichen Farbtöne in der Natur machen uns das deutlich. So können wir sanfte bis frische Farben im Frühjahr und Sommer bis hin zu goldigen und warmen Tönen im Herbst und das stille, klare Weiß in der Winterzeit beobachten.

Trotz hochtechnologischer Entwicklung in den letzten 150 Jahren, von denen tagtäglich die Rede ist: Handwerk ist modern, weil Handwerk einfach zeitlos ist. Und damit ist und bleibt das Handwerk ein zukunftssicher Beruf.

Wir freuen uns, dass es Fachtagungen wie den Landesverbandstag der Maler-und Lackiererinnung gibt, denn hier haben Sie die Möglichkeit sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und Fragen zu stellen, um für die Zukunft qualitativ und kundenorientiert zu arbeiten.

Wir wünschen allen Teilnehmern des Landesverbandstages interessante Gespräche, neue Inspiration und einen guten Verlauf.

Grußwort des Kreises Herzogtum Lauenburg

Meinhard Füllner
Meinhard FüllnerKreispräsident
Dr. Christoph Mager
Dr. Christoph MagerLandrat

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Kreises Herzogtum Lauenburg begrüßen wir Sie recht herzlich zum 139. Landesverbandstag des Maler- und Lackiererhandwerks Schleswig-Holstein. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Innungsverbänden unserer Handwerkerschaft hat bei uns eine lange Tradition. Daher freuen wir uns besonders, dass der Landesverbandstag in diesem Jahr in unserem Kreis stattfindet. Das Handwerk ist für uns seit jeher eine der wichtigen Säulen für die wirtschaftliche Stabilität des Kreises und hat deswegen einen besonderen Stellenwert in der Gesellschaft.

Der enge Kontakt zwischen Politik und Handwerk ist uns aus den verschiedensten Gründen wichtig. Nicht zuletzt, um unserer heimischen Wirtschaft angesichts der europäischen Wettbewerbsregeln Chancen zu sichern. Unser bewährtes duales Ausbildungssystem ist im internationalen Vergleich nach wie vor Spitze. Dies gilt es auch gegen manche europäischen Anfechtungen zu bewahren und durch geeignete Maßnahmen zu stärken.

Der Kreis Herzogtum Lauenburg trägt etwa durch die Modernisierung seines Berufsbildungszentrums wesentlich dazu bei, die Ausbildung den aktuellen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes anzupassen. Seit Jahrzehnten werden die Anforderungen an die beruflichen Bildungseinrichtungen eng mit dem Handwerk abgestimmt. Dies gilt auch für den aktuellen Neubau der Werkstattbereiche im BBZ Mölln. An diesem Standort investiert der Kreis Herzogtum Lauenburg mehr als 20 Millionen € in die Zukunft des Handwerks.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen interessanten und kurzweiligen Landesverbandstag und stets ein gutes Farbverständnis.

Ratzeburg im August 2018

Grußwort der Handwerkskammer Lübeck

Günther Stapelfeldt
Günther StapelfeldtPräsident
Andreas Katschke
Andreas KatschkeHauptgeschäftsführer

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Handwerkskammer Lübeck übersenden wir allen Teilnehmerinnen, Teilnehmern und Gästen des Maler- und Lackiererhandwerks Schleswig-Holstein die herzlichsten Grüße.

Vier Mal im Jahr befragt die Handwerkskammer Mitgliedsbetriebe aller Gewerke nach ihrer wirtschaftlichen Situation. Mit beachtlichen Ergebnissen in den vergangenen Jahren: Regelmäßig meldeten über 90 Prozent der Betriebe eine gute oder befriedigende Geschäftslage. Die gute wirtschaftliche Situation ist den Handwerkern jedoch nicht einfach in den Schoß gefallen. Sie hat viel damit zu tun, wofür das Handwerk steht: Qualität, Zuverlässigkeit und Ideenreichtum. Und sie zeigt, dass die Leistungen, die Produkte, die individuelle Betreuung, die das Handwerk anbietet, für die Kunden attraktiv sind. So attraktiv, dass die Medien zuletzt nicht nur ausgiebig von den Spitzenwerten berichteten, sondern auch vom „langen Warten auf den Handwerker“. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, in den jetzigen guten Zeiten eventuelle schlechte Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu gehört, auch bei vollen Auftragsbüchern die Wertschätzung gegenüber den Kunden nicht zu vergessen. Denn der heutige dienstleistungsorientierte Umgang mit den Kunden entscheidet darüber, wie die Kunden künftig mit dem Handwerker umgehen, ob sie diesen auch nächstes Jahr oder in drei Jahren wieder beauftragen werden.

Das Handwerk kämpft jedoch auch mit großen Herausforderungen. Dazu gehört insbesondere die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Das Handwerk hat bereits viel dafür getan, den Jugendlichen, Lehrern und Eltern die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierewege in unserem Wirtschaftsbereich deutlich zu machen. Mit unserer bundesweiten Imagekampagne „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ haben wir viel bewegt. Wir konnten auf beeindruckende Weise zeigen, dass man als junger Mensch etwas Besseres vorhaben kann, als im Großraumbüro zu sitzen, eine kleine Nummer im Konzern zu sein oder das erste Gehalt mit 29 zu erhalten.

Können wir jetzt die Hände in den Schoß legen? Sicher nicht. Das Rennen um die besten Köpfe ist nach wie vor in vollem Gange. Es ist unverzichtbar, dass wir weiterhin Flagge zeigen für das Handwerk. In diesem Sinne wünschen wir dem Landesverbandstag einen erfolgreichen Verlauf und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern informative und konstruktive Gespräche.

Grußwort Landesinnungsmeister Kröger

Andreas Kröger
Andreas KrögerLandesinnungsmeister

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

wenn es in Schleswig-Holstein einen Süden gibt, dann ist es das Herzogtum Lauenburg. Meist von der Sonne verwöhnt, immer einige Grad wärmer als der Rest des Landes und mit einer beneidenswert schönen Natur zwischen Elbe und Lauenburgischen Seen.  Wir freuen uns, dass wir nach vielen Jahren wieder in Mölln zu Gast sein dürfen und unseren diesjährigen Verbandstag dort veranstalten können.

Das Maler- und Lackiererhandwerk befindet sich nach wie vor in stabilem konjunkturellem Fahrwasser, wobei die Fragen nach Fachkräften und Ausbildungsnachwuchs immer drängender werden. Seit vielen Jahren haben wir als Verbandsorganisation diese Themen auf der Agenda, der Wettbewerb in der gesamten Wirtschaft lässt jedoch die Probleme immer konkreter zu Tage treten.  Volle Auftragsbücher bringen viele Betriebe an ihre Kapazitätsgrenzen, wobei der Markt an Arbeitskräften weitgehend leergefegt scheint. Im Gegenzug gehen die Zahlen der Ausbildungsverhältnisse nach unten. In einigen Regionen so stark, dass auf Sicht Schulstandorte gefährdet sein könnten. Die Innungen und die Verbände werden sich damit beschäftigen müssen, die Ausbildung zukunftsfähig und attraktiv zu machen,  um im Wettbewerb um den Berufsnachwuchs bestehen zu können. Wie die Antworten der Verbandsorganisation auf diese Fragen aussehen, wird uns der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Matthias Bucksteeg schildern. Wir freuen uns, dass er in diesem Jahr einen neuen Anlauf nach Schleswig-Holstein nimmt, nachdem seine Anreise im letzten Jahr an den widrigen Witterungsbedingungen gescheitert war.

Gemeinsam mit der Innung und der Kreishandwerkerschaft haben wir ein unterhaltsames und informatives Programm für den Verbandstag organisiert. Statt der sonst üblichen Mitgliederversammlung bieten wir am Samstag eine für alle Interessierten offene Vortragsveranstaltung  an, die sich in vielfältiger Weise mit der Zukunft des Maler- und Lackiererhandwerks beschäftigt.

Wir freuen uns auf ein Treffen mit Kollegen und Gästen in der Eulenspiegelstadt und laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Andreas Kröger

Landesinnungsmeister

Grußwort Mathias Bucksteeg

Mathias Bucksteeg
Mathias Bucksteeg

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein,

ein Landesverbandstag ist mehr als eine schöne Tradition im Handwerk. Hier werden Wissen und Erfahrung ausgetauscht, hier bietet man sich gegenseitig Tipps und Hilfen an, hier lernt man voneinander. Und das schweißt zusammen.

Oft hört man die Sorge, dass unser „Club“ kleiner wird. Viele Innungen haben es schwer mit dem Werben von neuen Mitgliedern. Hat die Innungsorganisation, früher als Notgemeinschaft entstanden, keine Zukunft mehr? Wir haben als Bundesverband in den vergangenen Monaten viel Arbeit in die Entwicklung einer Nachwuchskampagne entwickelt, die wir den Mitgliedern bald vorstellen wollen und die das Bild der Jugendlichen von unserem Handwerk durchschlagend ändern soll.

In diesem Zusammenhang haben wir mit Werbeagenturen gesprochen, und siehe da: Unsere skeptische Selbstwahrnehmung wird von den Image-Profis überhaupt nicht geteilt. Was sehen diese Leute, was wir oft selber nicht mehr sehen? Die Werber, mit denen ich gesprochen habe, sehen: den ältesten Kreativberuf der Welt. Einen der vielseitigsten Berufe im Handwerk. Engagierte und leidenschaftliche Ehrenamtliche. Teamgeist, in den Betrieben wie in der Organisation. Und sie sehen die Innungsmitgliedschaft als eine Marke, die moderner ist als je zuvor, weil sie ein Gütezeichen ist.

Ein Agenturchef brachte es auf einen wunderbaren Nenner: „Innungsmaler sind einfach die besseren Maler. Ihr müsst Euch nur trauen, das laut zu sagen.“ Herrlich! Die Realität ist viel komplexer, na klar. Aber wir müssen uns nicht verstecken. Wir bieten den Betrieben technische und betriebswirtschaftliche Beratung fast rund um die Uhr. Wir bauen Netzwerke und bringen zusammen. Wir veranstalten für unsere Mitglieder Seminare, Messen und Zukunftswerkstätten. Unsere Informationen sorgen für das entscheidende „Plus“ im Markt. Das alles kann und muss man ausbauen. Und das werden wir auch tun. Gemeinsam mit Ihnen!

In diesem Sinne grüßt Sie herzlich,
Ihr
Mathias Bucksteeg
HGF

Grußwort Jan Bauer

Jan Bauer
Jan Bauer

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein,

das schleswig-holsteinische Maler- und Lackiererhandwerk richtet seinen 139. Landesverbandstag in Mölln aus, einem ganz besonderen Ort: Nicht nur wegen der prachtvollen Altstadt, des Rathauses und des historischen Marktplatzes, sondern auch weil hier Till Eulenspiegel lebte, der gerne den Bürgern der Stadt den Spiegel vorhielt.

Wenn er uns als Maler- und Lackiererhandwerk heute den Spiegel vorhielte – was würden wir sehen? Zunächst einmal: Unser Gewerk ist gut aufgestellt. Unter allen Ausbildungsberufen steht unser Handwerk an Platz 21., was die neuen Ausbildungsverträge betrifft. Maler und Lackierer erschließen sich neue Märkte und differenzieren sich aus. Die Konjunktur brummt.

Wenn man genauer hinsieht, stellen wir fest: Die Umsätze steigen, die Rentabilität aber nicht im selben Maße. Die gestiegenen Materialpreise zehren die Spielräume auf, die wir für höhere Arbeitspreise am Markt hätten. Und wachsen können viele Betriebe nicht – weil der Nachwuchs fehlt. Im letzten Jahr hat das Handwerk in der ganzen Breite an neuen Ausbildungsverhältnissen zugelegt. Doch die Maler haben weiter verloren, um 2 Prozent, gegen den positiven Trend.

Hier liegt die größte Herausforderung für uns Alle. Das Vorurteil, ein Maler und Lackierer sei nicht viel mehr als ein „Anstreicher“, sitzt schon viel zu fest in den Köpfen von Eltern, Lehrern und Jugendlichen. Dabei bieten wir genau das, was die jungen Leute eigentlich wollen: ganzheitliches Arbeiten, Kreativität, Abwechslungsreichtum, Teamwork und positives Feedback. Die „Kids“ wissen es nur nicht!

Lassen Sie uns – Betriebe, Innungen und Verbände – gemeinsam dafür sorgen, dass nicht nur wir selbst mit Stolz auf unseren Beruf blicken, sondern dass der älteste Kreativberuf der Welt bei den Jugendlichen auch für Zukunft steht! Alle Argumente sind da – wir müssen sie nur in einer Sprache in die Welt tragen, die auch ein junger Mensch versteht. Eine fantastische und spannende Aufgabe! Packen wir sie an!

Grußwort der Kreishandwerkerschaft Herzogtum Lauenburg

Markus Räth
Markus RäthKreishandwerksmeister
Marion Fuchs
Marion FuchsGeschäftsführerin

Im Namen des lauenburgischen Handwerks heißen wir alle Teilnehmer des Landesverbandstages herzlich willkommen.
Wir freuen uns, dass sich das schleswig-holsteinische Maler- und Lackiererhandwerk in diesem Jahr im Herzen  unseres Kreises, in der Eulenspiegelstadt Mölln, darstellen wird.
Wir hoffen, dass die Veranstaltung mit vielen interessanten Themen sowohl bei den Mitgliedsbetrieben als auch in der Öffentlichkeit ein starkes Echo haben wird und die Aufmerksamkeit genießt, die dem farbigen und innovativen Maler- und Lackiererhandwerk zukommt.

Landesverbandstage dienen der Vertiefung des fachlichen Wissens. Sie sollen neue Anregungen und Informationen auf allen Gebieten unternehmerischer Tätigkeit geben. Aber auch der Erfahrungsaustausch, das Gespräch zwischen den Kollegen aus allen Teilen des Landes sowie auch die Information und der Erfahrungsaustausch der Meisterfrauen, die unverändert eine wichtige Rolle im Handwerksbetrieb spielen, ist von außerordentlicher Bedeutung.

Wir wünschen Ihrer Veranstaltung einen harmonischen und erfolgreichen Verlauf und allen Gästen einen angenehmen Aufenthalt in unserem Herzogtum Lauenburg.